Arequipa, Peru

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Nach Puno, die Stadt in welcher wir nicht sicher parken konnten, und weiteren unattraktiven Städten auf dem Weg, sind wir von Arequipa positiv überrascht. Ein schönes historisches Zentrum (seit 2000 UNESCO Weltkulturerbe), nette Cafe’s und der beste Pisco Sour unserer gesamten Reise! Gut, dass wir nicht mehr nach Chile kommen und dort aus Höflichkeit lügen müssen…

Auch das milde Klima tut uns gut. Nach knapp 2 Monaten über 3000 Höhenmetern ist Arequipa mit 2335 für uns gefühlt auf Meereshöhe. Das macht eine Stadtbesichtigung einfacher!

 

 

Im Areal des Klosters Santa Catalina verbringen wir fast einen ganzen Tag. 1579 wurde, da die Nachfrage so gross und die umliegenden Kloster zu klein, einfach ein 20 000 qm grosses Areal der Stadt ummauert und zum neuen Kloster ernannt. Es ist eine kleine Stadt in der Stadt! In einem Käfig hinter der Küche leben Meerschweinchen. Noch… Besonders lustig fanden wir die Beschreibung auf der Infotafel: Cuy (Meerschweinchen) „Ein nahrhafter Vegetarier“.

 


Neben dem Sightseeing versuchen wir unser Macbook zu reparieren. Wir schauen seit ein paar Tagen nur auf einen weissen Monitor. Zum Glück gibt es hier einen Apple-Händler, was aber nicht gleich zu setzten mit einem Service ist, wie wir lernen müssen. Die Jungs verkaufen nur Apple-Produkte, aber reparieren können sie nichts. Ein Mitarbeiter, er ist gerade in der Uni, kenne sich aber damit aus und würde sich unser Macbook anschauen. Wir haben keine andere Wahl und lassen es da, ohne Quittung oder ähnliches. Wir müssen ihm einfach vertrauen! Am Abend melden sich der peruanischen Sheldon, er müsse die Festplatte formatieren. Alles kein Problem, Hauptsache das Ding läuft wieder.

Leider am nächsten Tag die Hiobs-Botschaft: Festplatte kaputt! In Lima können wir eine neue für 500 USD kaufen… Klar! Ein Glück fliegen wir bald nach Deutschland. Und ein paar Tage die Homepage nicht im Nacken zu haben ist auch ganz entspannend.

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