Cusco – Machu Picchu, Peru

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Zurück in Cusco sind Frizzi und Christoph nicht mehr da. Nicht, dass ihr jetzt denkt die Beiden haben sich einfach auf und davon gemacht. Nein, bei unserer Buchung für die Galapagos Inseln ist leider etwas schief gelaufen, so dass sie schon 2 Wochen vor uns fahren müssen und damit schon auf dem Weg nach Ecuador sind. Sehr schade! Das war wirklich ein kurzes Wiedersehen… Aber wir werden irgendwo in Ecuador wieder aufeinandertreffen.

Dafür sind Rike und Martin angekommen und noch viele andere nette Leute. Wie z.B. Raymonde und Thomi mit ihrem Landcruiser, natürlich auch aus der Schweiz!

 

 

Neben unzähliger weiterer Ruinen, ist Machu Picchu natürlich das Highlight. Die Anreise mit dem Zug ist uns zu teuer und wozu haben wir ein Auto. Also fahren wir die 160 km bis zum Wasserkraftwerk Hidroelectrica selbst. Das Dorf Aguas Calientes am Fusse der Ruinen ist nicht mit dem Auto erreichbar. Die restliche Strecke kann man entweder mit dem Zug zurücklegen oder entlang der Gleise zu Fuss gehen. Wir entscheiden uns für Letzteres und laufen gemeinsam mit vielen anderen Sparsamen. Eigentlich wollten wir mit Rike und Martin zusammen gehen, aber die Beiden hatten auf der Strecke ein Problem mit dem Kreuzgelenk der Antriebswelle. Das kennen wir ja auch schon. Zum Glück können sie dies noch am gleichen Tag reparieren lassen, aber mit unserer gemeinsamen Tour klappt es leider nicht…

 

 

Nach einer Nacht im Hostel geht’s mit dem Bus hoch zum Eingang. Für uns die am besten investierten 24 USD! Man hätte auch laufen können, aber morgends um fünf sind wir einfach noch nicht wach.

Und dann der Sonnenaufgang! Grossartig, auch wenn wir lieber ein paar Wolken gehabt hätten. Macht die Fotos doch irgendwie interessanter… Die ganze Anlage ist unglaublich beeindruckend. Wir laufen kreuz und quer bei gleissender Sonne durch die Stadt, um dann erschöpft den Rückweg zum Auto anzutreten.

 

 

Unterwegs treffen wir auf Rike und Martin, mit wieder funktionstüchtigem Van. Wir verabschieden uns, denn was wir noch nicht wissen, ist dass wir doch länger in Cusco bleiben als geplant und die Beiden nochmal wiedersehen.

Ein schleifendes Geräusch macht uns die Rückfahrt zur Hölle. Die Bremsbeläge sind abgefahren, aber bis zur nächsten Werkstatt in 140 km müssen wir noch einen 4200 m hohen Pass überqueren. Im Schneckentempo erreichen wir Urubamba. Klar haben die keine passenden Beläge, aber nichts leichter als das: Wir flexen welche zurecht!

 

 

Zurück in Cusco fahren wir zum Cusco Overland Service. Bremsbeläge und Radlager werden in Lima bestellt. Heute ist Samstag und am Montag soll das Auto fertig sein. Uns ist es recht, denn gestern hat es auf den Bergen um Cusco geschneit. Da ist uns ein Hotelzimmer mit Heizung willkommen.

Am Montagabend ist Johnny dann wieder fahrbereit. Ganz peruanisch, haben sie natürlich erst angefangen zu arbeiten, als wir Montag Nachmittag in der Werkstatt eingetroffen sind…

Nach einem netten Abend und gutem Essen mit Raymonde, Thomi, Rike und Martin, fahren wir am nächsten Morgen endlich Richtung Norden. Hoffentlich in wärmere Regionen…

Eine Antwort

  1. Wunderschöne Bilder mal wieder!
    😳 wohin mit all dem Fernweh Das dabei entfacht? 😉
    Eine gute Zeit & LG aus dem sommerlichen München

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